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Kunst in Luxembourg

Dauer : 1 Stunde

Die für diese Etage ausgewählten Kunstwerke geben die Entwicklung der Kunst in Luxemburg vom Anfang des 19. bis zum 21. Jahrhundert wieder. Die Hängung in chronologischer Reihenfolge verschafft somit einen Überblick über die Geschichte der Kunst in Luxemburg.

Die Sammlung luxemburgischer Kunst des MNHA besteht aus Werken luxemburgischer und ausländischer Künstler die eine Zeit lang in dem Gebiet des heutigen Großherzogtums tätig waren.

01 Kunst in Luxemburg | Raum 1

Das 19. Jahrhundert ist eine ausschlaggebende Zeit für die Geschichte des Großherzogtum Luxemburgs. Jean-Louis Gilson (1741-1809), besser bekannt als Frère Abraham d'Orval, ist einer der wichtigsten Vertreter der noch jungen luxemburgischen Malerei.

Auf ihren Reisen durch Luxemburg ließen sich mehrere europäische Künstler von unserem Land inspirieren und schufen pittoreske Landschaften. Jean-Baptiste Fresez (1800-1867), Autor eines Album Pittoresque du Grand-Duché de Luxembourg (1857), war ein bekannter Porträtist und die einflussreichste Künstlerpersönlichkeit seiner Zeit. Zu seinen vielen Schülern zählten Jacques Sturm (1807-1844) und Nicolas Liez (1809-1892).

Wiltheim-Flügel | Etage 3

02 Kunst in Luxemburg | Raum 2

Jean-Pierre Huberty (1870-1897), Schüler an der Akademie in Antwerpen, verstarb im Alter von 27 Jahren und ist ohne jeden Zweifel der begabteste luxemburgische Maler des endenden 19. Jahrhunderts.

Der Impressionismus tritt in Luxemburg erst spät in Erscheinung. Anfang des 20. Jahrhunderts setzten sich mehrere Künstler in ihren Werken mit dem Licht auseinander, der einzig wahre Impressionist ist jedoch Dominique Lang (1874-1919). Mehrere Gemälde in diesem Raum stammen aus seiner symbolistischen Phase (um 1900).

Wiltheim-Flügel | Etage 3

03 Kunst in Luxemburg | Raum 3

Mehrere Künstler des frühen 20. Jahrhunderts sing eng mit ihrer Heimat verbunden. Sie zeigen die luxemburgische Landschaft, oftmals mit einer Vorliebe für die Mosel.

Nach dem Ersten Weltkrieg lösen sich einige Künstler, die in München studierten hatten, nicht nur vom Akademismus des 19. Jahrhunderts sondern auch vom Impressionismus. Nach der Querelle des Anciens et des Modernes (Streit der Alten mit den Neuen), stehen die Salons der Sezession von 1927 bis 1929 für den Bruch mit den Traditionalisten des 1893 gegründeten Cercle Artistique de Luxembourg (C.A.L.).

Der expressionistischer Maler Joseph Kutter (1894-1941) erscheint als Hauptfigur dieser luxemburgischen Sezession. Weitere Mitglieder sind Jean Schaack (1895-1959), Jean Noerdinger (1895-1963), Harry Rabinger (1895-1966), Auguste Trémont (1892-1980), Claus Cito (1882-1965) und Nico Klopp (1894-1930).

Wiltheim-Flügel | Etage 3

04 Kunst in Luxemburg | Raum 4

Die in diesem Raum vereinten Werke zeugen von der Vielfalt des luxemburgischen künstlerischen Schaffens der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelt sich aus der École de Paris eine luxemburgische Schule nicht-figurativer Kunst. Sie findet ihren Ausdruck in der Nouvelle Equipe von 1948 sowie in der Gruppe der Iconomaques von 1954.

Die Ästhetik der École de Paris hält bis in die 80er Jahre an. Einer der wenigen Gegenbewegungen ist zum Beispiel die feministische Kunst. Unter dem Einfluss neuerer europäischer Strömung wie der italienischen Transavanguardia und den deutschen Neuen Wilden, behauptet sich im folgenden Jahrzehnt eine neue Künstlergeneration.

Wiltheim-Flügel | Etage 3

05 Kunst in Luxemburg | Raum 5

Im Laufe ihrer Geschichte hat die luxemburgische Kunstwelt wahrscheinlich noch nie eine solch schnelle und tiefgreifende Zeit des Wandels durchschritten als während der Jahrzehnte des endenden 20. und des beginnenden 21. Jahrhunderts.

Aus Platzgründen ist es leider nicht möglich diese Entwicklung zu dokumentieren. Das Museum zeigt deshalb in diesem Raum Neuzugänge in einer regelmäßig wechselnden Hängung.

Wiltheim-Flügel | Etage 3